silence

silence

silence

seit 2015

silence | Eine sitespezifische Performance (2015)

 

IPtanz, zeigt an 3 Tagen je eine 12 stündige Slow-Motion-Performance im öffentlichen Raum

zum Thema Gewalt
(Dauer: flexibel zwischen 1 und 12 Stunden)

 

Presse
„Es blieb: das Bild einer augenpeinigenden, reklameverseuchten Shoppingzone mit hastigen Fußgängern und schlendernden Konsumenten und einigen, die stehenblieben, weil plötzlich etwas anders war in der Kölner Schildergasse, nämlich drei ganz langsame Menschen. (…) wiederholten Szenen, die an Machtmissbrauch oder Gewalt erinnern, ohne je eindeutig oder dramatisch zu werden. Immerzu vorwärts schritten sie, nie zurück, wie die Geschichte. Die Kölner Choreografin Ilona Pászthy hatte diese eindringliche stundenlange Performance arrangiert (…).“ (Melanie Suchy, Stadtrevue, Oktober 2015)

„Ein künstlerischer Eingriff in die Gesellschaft der besonderen Art: denn selbst das Getöse und Stimmengewirr der Menschen schien sich angesichts der sich unbeirrt vorwärts-bewegenden Tänzerinnen und Tänzer scheinbar in eine dumpfe Soundcollage zu verwandeln, wie wir sie sonst nur aus Spezialeffekten des Kinos kennen. (Nachkritik IPtanz 2015, Klaus Dilger, TANZweb Krefeld)

 

Choreografie: Ilona Pászthy und Team

Performer: Jelena Pietjou, Hannah Platzer, Silvia Ehnis, Anders Jensen, Katharina Sim, Sebastian Krekow, Ilona Pászthy

Grafik:  miegL

Gefördert durch:  Das Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln.

In Kooperation mit: Barnes Crossing

IPTANZ WIRD GEFÖRDERT VON DER RHEINENERGIESTIFTUNG KULTUR.

2025

 Silence reinstallation 2025

eine Slowmotion Performance im öffentlichen Raum in Köln

12.09.2025 12 – 18 Uhr / Start: Roncalliplatz

13.09.2025 12 – 18 Uhr / Start: Historischer Park am Turm des römischen Kastells

 

ACHTUNG: GEÄNDERTER STARTPUNKT

Für Samstag: am Samstag d. 13.09.2025 ändert sich der Startpunkt für die Performance in Deutz

wegen einer Großbaustelle. Die Performance beginnt um 12 Uhr, aber nicht wie geplant an der Deutzer Freiheit, sondern im Historischen Park am Turm des römischen Kastells.
Verlauf am Kennedy Ufer entlang bis zur Hohenzollern Brücke.

 

Die genauen Standorte werden stündlich auf Instagram, während der Performances, gepostet.

https://www.instagram.com/iptanz/

 

2024

IPtanz zeigt in Zusammenarbeit mit der Kulturraum Synagoge Lippstadt e.V.

silenceeine 6 stündige Slow motion performance im öffentlichen Raum
zum Thema Gewalt

 

Re-Installation 2024 – on tour in Lippstadt 07.06.2024  von 12 bis 18 Uhr / Eintritt frei / barrierefrei – Fußgängerzone Lippstadt Nähe Markplatz 

2023

silence6-stündiger slowmotion Parcours

Re-Installation 2023 – on tour in Mecklenburg-Vorpommern ab Juli

2022

silence6-stündiger slowmotion Parcours

Re-Installation 2022

Fotos silence 2022 – für Ort und Copyright bitte Foto klicken

Pressestimmen

(Ostsee Zeitung / 10.08.2022 / Nicole Hollatz)

„(…) Ein Tänzer hat inzwischen die Schiffsschraube vor dem Baumhaus erreicht, erklettert sie in Zeitlupe. Was für eine Körperbeherrschung, welche Kraft hinter solch langsamen Bewegungen steckt, erahnen die wenigsten (…) Eine Frau lässt sich entgegen alle physikalischen Gesetze nach hinten fallen, in Zeitlupe mit einer maximalen Körperspannung. Theoretisch kann das so gar nicht funktionieren, aber praktisch bekommt sie es hin, irgendwie. Alles in Zeitlupe, sodass man stehen bleiben muss, um überhaupt Bewegung wahrzunehmen. Und wer erst einmal stehen bleibt, bleibt stehen.
Die Menschen staunen. Und plötzlich wird die Unterhaltung der Touristen und achtsam vorbei eilenden fast unerträglich laut. silence heißt das Projekt. Ruhe – es wird ruhiger um die Zeitlupenmenschen. Auch die Bewegungen der „Anderen“ verlangsamen sich.
Heike Sill aus Wismar gehört zu denen, die staunend stehen bleiben. Auch sie hat von der Aktion in der Zeitung gelesen. Ich musste erst einmal nachlesen, was uns die Künstler damit sagen wollen…“ Sie gehört zur Masse der Menschen, die im ersten Moment nicht viel mit der Aktion anfangen kann oder konnte. Nun, live am Ort des Geschehens, mit der Verlangsamung der Zeit in der Blase der acht Künstlerinnen und Künstler, ist sie fasziniert. Das macht etwas mit mir, ohne dass ich es in Worte fassen kann.
Es öffnet sich eine Tür …
Natürlich nur für die, die stehen bleiben. Das ist keine Tür zum Vorbeieilen.“

 

(Wismar online / Nicole Buchmann | 04.08.2022)

„Ausdrucksstarkes Ensemble probt für Tanzperformance in MV Was das Ensemble um Choreographin Ilona Pászthy mit der Tanzperformance „silence“ in Wismar, Schwerin und Rostock aufführen will, könnte Passanten weh tun (…) Es stockt der Atem, wenn Isabella Compagnoni ausholt in Zeitlupe und den Tritt präzise ausführt. Auf dem Boden liegt es schon, ihr Gegenüber. Rollt sich Muskel für Muskel über den Parkettboden in der Turnhalle der Kreismusikschule in Wismar. Balázs Posgay – das Opfer, das nur wenige Minuten später zum Täter wird (…)“

 

Wo beginnt und wo endet gewaltvolles Handeln? Was bedeutet der öffentliche Raum – für Einzelne – für die Gesellschaft – im Kontext von Demokratie und Teilhabe? Was bedeutet Toleranz? Jeweils sechs Stunden konfrontierten im August 2022 acht Tänzer*innen die Menschen fünf Mal in Mecklenburg-Vorpommern während der Performances mit assoziativen Bildern zum Kontext Gewalt, mit Positionen zwischen Opfer- und Tätertum. Während der fünf Aufführungen in Wismar, Schwerin und Rostock (hier anlässlich des Gedenktages des Pogroms Lichtenhagen 1992) erreichte IPtanz mit silence geschätzt zwischen 10000 und 20000 Menschen.

Ein Begleitteam stand für Fragen und den Austausch bei den Inszenierungen an allen Orten durchgängig zur Verfügung.

AKTUELL: Planung 2023 / Tour in Mecklenburg-Vorpommern mit einem neuen Format: Choreographischer Dialograum in Kooperation mit Vereinen vor Ort und Performance in Hannover

 

Kontakt: Marguérite Apostolidis

Email: produktionsleitung@ip-tanz.com

Team

Ilona Pászthy | Choreografie
Performance | Diana Treder
Performance | Anika Bendel
Performance | Jeff Pham
Performance | Isabella Compagnoni
Performance | Anna Degen
Performance | Maria Sauerland
Performance |Balázs Posgay
Performance | Alice Gaspari
choreografische Dramaturgie und Assistenz | Josephine Reissing, Philip Reichert, Ruby Münchow
Begleitteam| Sabine Schneider
Kostümbild |Marguérite Apostolidis
Produktionsleitung und Begleitteam, miegL | Grafik

Gefördert von:

Kulturamt Stadt Köln/NationalesPerformanceNetz–STEPPING OUT–Neustart Kultur mit Mitteln des BKM/Kulturamt Stadt Wismar/Kulturamt Stadt Rostock/

Wir danken für die freundliche Unterstützung: Mother–Earth–Family–Festival Schwerin/Stadt Schwerin

absence#4 – deconstruction of reliability

absence#4 – deconstruction of reliability

absence#4 – deconstruction of reliabilty

eine begehbare Tanzinstallation von IPtanz

«Ich bin nichts, ich bin alles», – erklärte er. «Die Straße ist meine Mutter. Die Sonne ist mein Vater.
Was soll ich mehr vom Leben verlangen?» (Alain Mabanckou, „Die Lichter von Pointe-Noire“)

 

In absence#4 begegnen sich die Compagnie Jacques Bana Yanga (Dem. Rep. Kongo) und IPtanz (Deutschland) in einem tänzerischen Dialog. Zwei Kulturen, zwei Gesellschaftssysteme, jedes ausgehend von eigenen Prinzipien und Bedingungen für lebenswichtige Aspekte von Verlässlichkeit und Sicherheit. Jedes mit einer eigenen Geschichte von Gewalt, Umbruch und Zerstörung. Die Welt kennt keinen Status quo. Vor dem Hintergrund globaler Ereignisse forschen beide Compagnien nach Körperbildern, erfinden eine Bewegungssprache, 6 Tänzer*innen im Dialog mit der jeweiligen kulturellen Prägung, bestimmt von der Suche nach der Neuformulierung von Werten und der Sorge vor einer dystopischen Zukunft. Die begehbare Tanzinstallation absence#4 lädt das Publikum in eine szenographische Tanzarchitektur zwischen Stabilität und Zusammenbruch ein.

Ein physisch-sinnliches Einführungsformat, sowie am 08. und 10.09. eine Touchtour vor den Vorstellungen und eine Audiodes-kription ergänzen die Performance. Platzreservierung aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl, insbesondere für die Audiodeskription erforderlich.

 

PREMIERE 07.09.2023 20 Uhr

weitere Aufführungen – 08.09.2023 20 Uhr / 10.09.2023 18 Uhr

Veranstaltungsort – Köln – Barnes Crossing e.V.

Industriestr. 170, 50999 Köln – www.barnescrossing.de

KARTEN bestellen über karten@ip-tanz.com

 

Jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn findet die physisch-sinnliche Einführung

unter der Leitung von Diana Treder statt.

08.09. 19 Uhr  und am 10.9. 17 Uhr zusätzlich Touchtour /anschließend Audiodeskription  unter der Leitung von Uschi Baetz

 

14.9.2023 18 Uhr – Wismar / Interkulturelle Woche 2023

St Georgen Kirche Wismar, St. Georgen Kirchhof 1, Wismar

 

SAVE THE DATE – Wiederaufnahme bei  Barnes Crossing e.V.

absence#3 deconstruction of time am 09.09.2023 um 20 Uhr

Tickets www.rausgegangen.de  oder über karten@ip-tanz.com

 

Wir danken allen Förderern, Partner*innen und Unterstützer*innen

absence#3 – deconstruction of time

absence#3 – deconstruction of time

 

absence#3 – deconstruction of time

 

 

 

Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.
(Michel Foucault/Philosoph)

 

Zeit ist das Gerüst unseres Lebens. Zeit ist nicht absolut. Wie kann etwas Unfassbares und gleichzeitig doch Fassbares definiert werden? Was wäre, wenn jede*r seine Definition von Zeit erfinden könnte?  

Ein generationsübergreifendes Performance-Team aus sechs Tänzer*innen zwischen 26 und 74 Jahren, sechs performende Körper, eine Annäherung an eine Fiktion. In der begehbaren Tanzinstallation teilen sich Zuschauende und Performende die Atmosphäre des Ungreifbaren. 

absence#3 – deconstruction of time ist Teil der Reihe absence, die sich Aspekten des Verschwindens zuwendet, und die erste Produktion dieser Reihe zum Thema Zeit. absence#3 blickt auf eine Fiktion von Zeitaspekten als alles bestimmende Struktur unseres Lebens, es entsteht ein Zwischenraum von Parallelität von Ereignissen.  

Ergänzt wird die Performance durch ein physisch-sinnliches Einführungsformat, eine körperliche und erfahrungsbasierte Aktivierung für das Publikum vor den Aufführungen: „Wie lässt sich das Verstreichen von Zeit mit ihren verschiedenen Geschwindigkeiten körperlich wahrnehmen?“ Sowie eine Touchtour und Audiodeskription im Zuge der Barrierefreiheit für Blindes und Sehbehindertes Publikum.  

Fotografie: Alessandro deMatteis

Team
Performance: Tom Diener, Sonia Môta, Yana Novotorova, Maria Nurmela, Sten Rudstrøm, Maria Sauerland
Konzeption und Choreografie: Ilona Pászthy
Stückentwicklung: Ilona Pászthy in Zusammenarbeit mit dem Team.
Co-Konzeption / Szenographie / Bühnenbild: miegL.
Fertigung Bühnenobjekt: Luftobjekt, Frank Fierke.
Kostümbild: Margit Koch
Musikalische Bearbeitung: Marcus Greiner
Saxophon: Zsolt Varga
Animation: Anna Mahendra
Mapping/ Videotechnik: Christoph Wedi
Licht: Garlef Kessler
Audience Developement: Diana Treder
Audiodeskription: Uschi Baetz
Produktionsleitung: Marguerite Apostolidis
Management: Anna Kampe
 
Wir danken Raphael Netolitzky und Uschi Baetz für die Unterstützung im Rahmen der Audiodeskription
Vergangene Aufführungen

Barnes Crossing, Industriestraße 170, 50999 Köln

 

PREMIERE  Do., 2. Februar 2023  / 20 Uhr /
19 Uhr physisch-sinnliches Einführungsformat

Fr.  03.02.2023            20 Uhr/ 19 Uhr Touch Tour / physisch-sinnliches Einführungsformat
Sa. 04.02.2023             20 Uhr / 19 Uhr physisch-sinnliches Einführungsformat
So. 05.02.2023            18 Uhr / 17 Uhr Touch Tour / physisch-sinnliches Einführungsformat
 

REZENSIONEN

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR, HilfsprogrammTanz, Bureau Ritter, Fonds Darstellende Künste /Take heart / Prozessförderung, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln. IPtanz ist vertreten bei iDAS, in Partnerschaft mit Barnes Crossing.