Seit der Gründung der freien Tanzkompanie IPtanz, durch die Choreografin Ilona Pászthy und den bildenden Künstler miegL entstehen besondere künstlerische Koalitionen: Tanz  trifft Bildende Kunst, trifft Film, trifft Wissenschaft // Tanz sucht ungewöhnliche Orte und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten künstlerischen und strukturellen Konzepten. Mit diesem Anspruch entstanden und entstehen eine Vielzahl abendfüllender Bühnenproduktionen, in denen die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze im choreografischen Prozess ineinandergreifen und zu interdisziplinären Gesamtwerken werden.

 

Der künstlerische Hintergrund von Ilona Pászthy mit ihrem Studium der Illustration und Malerei sowie des zeitgenössischen Tanzes prägt ihr choreografisches Arbeiten. Für die künstlerische Weiterentwicklung sucht sie stetig nach neuen Formen der Kooperation auf künstlerischer, struktureller, wie auch interdisziplinärer Ebene.

Als Choreografin und Tänzerin wirkt Ilona Pásthy, seit mehr als 10 Jahren, zudem an Schauspielproduktionen mit und ist in der kontinuierlichen Auseinandersetzung Regisseuren*Innen. Seit 2009 entstehen insbesondere zeitgenössische Tanzprojekte im öffentlichen Raum, in site-specific Räumen oder auch als Installationen im klassischen Bühnenraum. Site-Specific wird dabei neu gedacht: Wie kann der begehbare Bühnenraum den Zuschauer*innen ein intimeres, durchlässigeres und unmittelbareres Erlebnis von Bühnenraum und Künstler*innen ermöglichen? Und wie kann ein diverseres und interkulturelleres Publikum erreicht werden? Inhaltlich stets anknüpfend an aktuelle gesellschaftspolitische Themen steht im Vordergrund, die Konzeptionen so zu gestalten, dass sie sich an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen können.

 

IPtanz kooperiert unter anderem seit einigen Jahren mit der Compagnie Jacques Banayanga aus der Dem. Rep. Kongo sowie mit Künstler*innen aus Brazzaville / Rep. Kongo, dem Tanga, dem TrustDanceTheatre aus Südkorea und dem Maya Dance Theater aus Singapur sowie mit europäischen Kompanien. 2019 entstand die Produktion SEED (Premiere im Rahmen des Sommerblutfestivals), die sich Mechanismen der Ablehnung und Ausgrenzung zuwandte. Teil der Inszenierung war eine Ausstellung mit Texten, die den Probenprozess inspirierten. Die Vorstellung wurde audiodiskribiert und war für den Kölner Tanz- und Theaterpreis 2019 nominiert.

Die 2. Produktion 2019 “pUFFING bODIES“ war eine internationale Kooperation mit dem Maya Dance Theatre Singapur zum Thema „der ideale Körper“ im interkulturellen Dialog. Im Dezember 2019 war die Produktion im Center 42 in Singapur zu Gast.

 

IPtanz erhält die Konzeptionsförderung des Landes NRW sowie die 3-jährige Projektförderung der Stadt Köln.

 

Ilona Pászthy ist Gründungsmitglied von Barnes Crossing e.V. und wird vertreten durch iDAS.

IPtanz ist Mitglied bei ASSETEJ und BUTIÖR.

 

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