MOVING FOCUS

Repertoire | Projekte im Themenkomplex MOVING FOCUS | 4 Projekte | 2015

ÜBERGEORDNETER TEXT ZUM THEMENKOMPLEX MOVING FOCUS

Die 3-jährige Reihe MOVING FOCUS widmet sich Aspekten von Zeit. 2015 konzentriert sich der künstlerische Blick auf Themen um Vergangenheit, im Mittelpunkt steht Erbe im Kontext von Gewalt.

 

DAS GEDÄCHTNIS DES KÖRPERS

Gegenwart, Echo, Schmerz, Utopie, Erinnerung, Zukunft? …Etwas, das in unserem normalen Zeitverständnis schon vergangen ist, sich jedoch immer noch in der Gegenwart befindet. Ein visualisiertes Echo. Eine künstlich hergestellte Spur der Vergangenheit. Jeder Körper, jede Stadt birgt das Vergangene in sich.. Das unausweichliche Fortlaufen der Zeit gespiegelt durch die unerbittlich zähe Entwicklung der performenden Körper.

 

  • Weltweit fanden im Jahr 2014 insgesamt 31 Kriege und sogenannte bewaffnete Konflikte statt. (frieden-fragen.de)
  • Eine Kriegsgesellschaft braucht mindestens 4 Generationen Frieden, um sich von ihren Kriegstraumata zu lö
  • Die Epigenetik sagt: „Unsere Gene sind kein Schicksal, sondern wunderbar wandelbar“ (Spiegel / Jörg Blech /2010)

silence

silence | Eine sitespezifische Performance.

IPtanz, zeigt an 3 Tagen je eine 12 stündige Slow-Motion-Performance im öffentlichen Raum

zum Thema Gewalt
(Dauer: flexibel zwischen 1 und 12 Stunden)

 

Radiobeitrag Funkhaus Europa: (Datei mitliefern)
Trailer mit Text und Untertiteln hier

Presse
„Es blieb: das Bild einer augenpeinigenden, reklameverseuchten Shoppingzone mit hastigen Fußgängern und schlendernden Konsumenten und einigen, die stehenblieben, weil plötzlich etwas anders war in der Kölner Schildergasse, nämlich drei ganz langsame Menschen. (…) wiederholten Szenen, die an Machtmissbrauch oder Gewalt erinnern, ohne je eindeutig oder dramatisch zu werden. Immerzu vorwärts schritten sie, nie zurück, wie die Geschichte. Die Kölner Choreografin Ilona Pászthy hatte diese eindringliche stundenlange Performance arrangiert (…).“ (Melanie Suchy, Stadtrevue, Oktober 2015)

„Ein künstlerischer Eingriff in die Gesellschaft der besonderen Art: denn selbst das Getöse und Stimmengewirr der Menschen schien sich angesichts der sich unbeirrt vorwärts-bewegenden Tänzerinnen und Tänzer scheinbar in eine dumpfe Soundcollage zu verwandeln, wie wir sie sonst nur aus Spezialeffekten des Kinos kennen. (Nachkritik IPtanz 2015, Klaus Dilger, TANZweb Krefeld)

 

Choreografie:

Ilona Pászthy und Team

Performer:

Jelena Pietjou

Hannah Platzer

Silvia Ehnis

Anders Jensen

Katharina Sim

Sebastian Krekow

Ilona Pászthy

Grafik:

miegL

 

Gefördert durch:

Das Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln.

In Kooperation mit:

Barnes Crossing

 

IPTANZ WIRD GEFÖRDERT VON DER RHEINENERGIESTIFTUNG KULTUR.

Was übrig bleibt

Projekt 4
Was übrig bleibt | Eine Tanz-Medien-Installation, von IPtanz, zum Thema Erbe

abendfüllend
Performer

Bühnengröße: variabel ?

Trailer hier

Pressestimmen
„…Durch den ganzen Abend zieht sich das Motiv der Unschärfe, das auf den Möglichkeitsspielraum verweist, der sich durch die unberechenbaren Veränderungen der Gene ergibt. Dazu lieferte der bildende Künstler miegL eine Bühne, auf der transparente Plastikvorhänge die Körper der Tänzer ins Ungefähre rücken. Die weißen Kostüme und das subtil gesetzte Licht von Wolfgang Pütz ermöglichen Bilder einer ebenso flüchtigen wie verführerischen Schönheit. Letztlich bleibt der Eindruck einer klugen, stilvoll ins Bild gesetzten Choreographie zurück.“ (Kölnische Rundschau, 3. November 2015)

 

Choreografie:

Ilona Pászthy

Bühnenbild/Grafik:

miegL

Tanz:

Jelena Pietjou

Hannah Platzer

Katharina Sim

Olaf Reinecke

Dramaturgie:

Judith Ouwens

Musik:

Zsolt Varga

Lichtdesign:

Wolfgang Pütz

 

Gefördert durch:

Das Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln.

In Kooperation mit:

Barnes Crossing

 

IPTANZ WIRD GEFÖRDERT VON DER RHEINENERGIESTIFTUNG KULTUR.