pUFFING bODIES

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Repertoire | pUFFING bODIES | IPtanz (Köln) in Kooperation mit dem Maya Dance Theatre (Singapur)

Eine begehbare Tanzinstallation  –  ein interkultureller Dialog über den idealen Körper | 2019

 

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Körperoptimierung, Der interkulturelle Dialog widmet sich der Betrachtung von Körper- und Bewegungsmetaphern und sucht die Fragestellung zwischen Wirklichkeit und Fiktion, inspiriert von Androgynität und der Frage nach Geschlechterrollen zwischen politischer Notwendigkeit und Wunschgeschlecht. Körper als modische, aber auch als politische Plattform, Körper als gesellschaftlich gestaltete Notwendigkeit, die Inszenierung des Körpers als Frage nach der Selbstwahrnehmung, „ästhetischer“ Gestaltung sowie dem biologische Prozess des Alterns stehen im Fokus der choreografischen Annäherung.

 

 

Presse:   „….Körper werden in dieser theatralen Installation nicht über allgemeingültige Schönheitsideale definiert, sondern erhalten ihre Präsenz durch die Dekonstruktion ….In den starken Bildkompositionen stellt sich ein frischer, mitunter verwirrender Blick auf  den Körper in seiner Obszönität und in seiner poetischen Anmut her.“ (21.9.2019

Kölnische Rundschau/Thomas Linden)

 

„Egal, wie unerreichbar Perfektion ist, es ist merkwürdig, wie sehr wir uns selbst dafür bestrafen, dass wir sie nicht erreicht haben… Gemeinsam schufen das Maya Dance Theatre und die deutsche Kompanie IPTanz Puffing Bodies …. Mit seiner Vielzahl von visuell einnehmenden Bildern und seinem einzigartigen Präsentationsstil erinnert Puffing Bodies daran, dass es in uns einen Wert jenseits dessen gibt, was die Gesellschaft diktiert, so überheblich es auch scheint. Zum Schluss kehren wir zum Laufsteg des Lichts zurück, wo wir ermutigt werden, ihn zu begehen, wie es die Darsteller am Anfang taten, selbstbewusst und feierlich, was uns glauben lässt, dass wir so viel mehr sind als unsere physischen Körper.“

 

Künstlerische Leitung:

Ilona Pászthy

Choreographie:

Maya Dance Theatre / Kavitha V. Krishnan, IPtanz / Ilona Pászthy

Bühnenbild/Grafik:

miegL

Tanz/Performance:

Eva Tey

Subastian Tan

Diana Treder

Stefanie Schwimmbeck,

Video: Barbara Schroer

Dramaturgie Team Singapore:

Jeremiah Choy

Musik:

Zsolt Varga / Andy Yang

Lichttechnik:

Dietrich Schuckließ

 

 

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SEED

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Projekte im Themenkomplex Körper als Display

Repertoire SEED | Projekte im Themenkomplex Körper als Display SEED | eine begehbare Tanzinstallation von IPtanz im Rahmen des Sommerblut -Festivals 2019

Dauer: abendfüllend

6 Reisende

Bühnengröße: variabel

 

Eine begehbare Installation wirft einen Blick auf blickt auf die Zeitlosigkeit von Aspekten des Umgangs mit dem Thema Teufel als Bild für Formen der gesellschaftlichen Maßregelung und Willkür. Premiere im Rahmen des Sommerblutfestivals, in der Kulturkirche St. Gertrud in Kooperation mit dem Musiker Christoph Schumacher

PUBLIKUMSSTIMMEN „…. die Nutzung der Architektur, ihre „Verfremdung“ durch die wechselnden Spiegelungen und Projektionen und die merkwürdigen, vieldeutigen und kryptischen Darstellungen der Tänzerinnen unterstützten diese Eindrücke sehr stark und ließen diesen sakralen Raum auf beeindruckende Weise bedrohlich und geheimnisvoll erscheinen…“ (m/ Professor für Schauspiel und Sprecherziehung / 65 J. )

„SEED hat von der ersten Sekunde an unzählige Räume entstehen lassen,… Die Intensität der Beziehung zwischen den Tänzern und der Themen, die verhandelt wurden, haben mich sehr berührt und vereinnahmt. Die entwickelte Sprache war so fein, kraftvoll und aussagekäftig, dass das Gesagte noch lange im Raum verblieb, sich dort weiterentwickelte und noch lange nachklang. Sehr gerne würde ich mir das Stück mehrmals ansehen, weil es ständig so viel zu entdecken gibt und von so beeindruckender Dichte ist.“ (w/Schauspielstudentin / 24 J)

„SEED – eine spannende Überraschung: es war ein spontaner Besuch. Unvorbereitet.
Sofort hat mich die besondere Atmosphäre der Darstellung gebannt und immer weiter hineingezogen. Ein hervorragendes Zusammenspiel von Raum und Ausstattung, eine traumhafte Darstellung der Tänzerinnen, wunderbar begleitet von der einfühlsamen Percussion. Eine vielschichtige und spannende Darstellung, deren Bilder im Kopf bleiben und weiterarbeiten. (m. Schreinermeister, 61 Jahre)

„Ein ungewöhnlicher und intensiver Tanzabend. Uns hat besonders die Interaktion mit dem Publikum beeindruckt. Wir waren Teil der Performance. Außerdem fanden wir das Spiel mit verschiedensten Medien auf unterschiedlichen Flächen – Wand- und Deckenprojektion, Wasser- und Lichtinszenierungen – faszinierend“ (m, Architekt 55 J, w, Journalistin / 53 J.)

„Die Tanzinstallation SEED hat es geschafft mich als Zuschauer in die Aufführung miteinzubeziehen und baute mit mir einen nonverbalen Diskurs auf, indem ich mich frei im Raum bewegen durfte. Dieser Dialog erinnert an Stücke des STUDIO Я im Gorki Theater und wurde durch die passende Bühne, ein Exorzismus in der Kirche, verstärkt. Ähnlich wie das Ritual der Teufelsaustreibung sind viele Bilder ambivalent, spielen mit Erotik und dem Grotesken. Für mich war es die erste Vorführung, in der ich ein Performance aus verschiedenen Perspektiven, mit Hilfe von Projektionen, selbst erkunden konnte.“ (m / Projektmanager / 27 J.)

…Eure Veranstaltung war aus meiner persönlichen Wahrnehmung die beste Veranstaltung, die ich in all den Jahren meines Mitwirkens in Sankt Gertrud erlebt habe. ….Auch die Anwesenheit eines blinden Menschen, der unauffällig über modernste Technik an Eurer Aufführung teilnehmen konnte war für mich ein Aha – Erlebnis!…. Ich sage Euch zum Schluss ganz herzlich Danke für dieses Erlebnis. (Georg Müller, Mitglied des Kuratorenteams der St. Gertrud Kulturkirche) 

 

Choreografie:

Ilona Pászthy

Stückentwicklung:

Ilona Paszthy in Zusammenarbeit mit dem Team

Bühnenbild/Grafik:

miegL

Tanz:

Diana Treder

Stefanie Schwimmbeck

Musik:

Christoph Schumacher

Technik:

Garlef Kessler

 

 

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Andreas Schmitz

 

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