2015 … was übrig bleibt

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… was übrig bleibt

Eine Tanzproduktion im Themenkomplex MOVING FOCUS zum Thema Erbe

zum Trailer

 

Tanz – Genetik – Soziologie
Für die Tanz-Performance „Was übrig bleibt“ (Arbeitstitel), die im Spätherbst 2015 entstehen wird,
untersucht das künstlerische Team Problemstellungen des Verhältnisses von Gruppe und Individuum
unter dem Aspekt von Herkunft und Vergangenheit. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Körper
als Träger von Erbinformationen und die Frage, in wieweit biologische Mitgift und soziales Verhalten
miteinander in Beziehung stehen. Die Struktur eines Körpers ergibt sich aus dem Zusammenspiel von
Genen, Erziehung, gesellschaftlichen Regeln und Lebensumständen. Unterschiedliche Körperlichkeiten
und Umgangsformen und Sichtweisen werden durch die Rahmenbedingungen hervorgebracht, in denen
ein Mensch sich bewegt. Die Epigenetik sagt, wir sind nicht Sklaven unserer Gene, wir können sie
verändern. Kann der Körper sich von strukturellen Bestimmungen lösen? Wie verknüpft uns unser Erbe
mit unserer Vergangenheit?

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The whole evening is shaped by images of fuzziness, refering to the space of possibilities by the
unpredictable changes of genes. The fine artist miegL added a stage, on which tranparent plastic
cutains move the bodies ofthe dances into vague images. The white costumes and the sensitively
designed light of Wolfgang Pütz givesspace for images of a fleeting and seducing beauty. Finally
the impression of an intelligent and sartoriallycreated choreography remains. (Kölnische Rundschau,
3rd of November 2015) „What ever remains“ wants to  shake the invariability of the  timeflow and the
destiny by laying tracks andcollecting legacies. Or can we change things nevertheless? (Kölner
Stadtrevue, October 2015)
„Durch den ganzen Abend zieht sich das Motiv der Unschärfe, das auf den Möglichkeitsspielraum
verweist, dersich durch die unberechenbaren Veränderungen der Gene ergibt. Dazu lieferte der
bildende Künstler miegL eineBühne, auf der transparente Plastikvorhänge die Körper der Tänzer ins
Ungefähre rücken. Die weißen Kostümeund das subtil gesetzte Licht von Wolfgang Pütz ermöglichen
Bilder einer ebenso flüchtigen wie verführerischenSchönheit. Letztlich bleibt der Eindruck einer klugen,
stilvoll ins Bild gesetzten Choreographie zurück.“ (Kölnische Rundschau, 3. November 2015)
„Was übrig bleibt“ möchte, indem es Spuren legt und Hinterlassenschaften aufsammelt, an der
Unveränderlichkeitvon Schicksal und Zeitfluss rütteln. Oder kann man doch was ändern?
(Kölner Stadtrevue, Oktober 2015)
performer:
Jelena Pietjou, Hannah Platzer, Olaf Reinecke, Katharina Sim

choreographie:

Ilona Pászthy

dramaturgie:

Judith Ouwens

musik:

Zsolt Varga

stage design:

miegL

light:

Wolfgang Pütz
management:
Anne Kleiner

PR:

Kerstin Rosemann

hospitanz:

Alina Dobbert
 
gefördert durch das Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln. Alle Produktionen entstehen
in Kooperation mit Barnes Crossing  IPtanz wird gefördert von der Rheinenergiestiftung Kultur.

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