2013 TIME 4

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TIME 4

Teil 2 der Trilogie„tanzSTOPP“
Dauer: 60 Minuten, 7 Reisende, Bühnengröße: variabel

zum Trailer

Nachdem sich der erste Teil der Trilogie (timeGAPS, 2012) dem Tagtraum widmete, setzt sich TIME4
mit Aspekten der Erwartung, also einer möglichen Zukunft, auseinander. Bezeichnend für unsere Zeit ist
das Verlangen nach mehr und die stete Unrast der Menschen. Körper und Geist sind selten an einem Platz.
Wir sehnen uns fort und sind wir an dem ersehnten Ort, bringt uns die virtuelle Welt im gleichen
Moment an einen anderen. Was treibt uns an? Erwartung, Verlangen, Sehnsucht, Spekulationen,
Gelüste, oder einfach nur Pflichten? Mein Körper als Maschine, mein Körper, der fantasiert.
Wie sehen die Grenzbereiche aus, in denen sich unsere  Körpermaschine dem Funktionieren entzieht
und ins Unbestimmte driftet?
Das Publikum wird im Stück Teil des Geschehens. In der Konfrontation der Wahrnehmung mit
unterschiedlichen Aspekten des Erwartens und ungewohnten Sichtweisen löst sich der Zuschauerraum
im klassischen Sinne auf. Der Begriff Choreografie ist bei TIME4 auf die Gesamtheit der Installation
ausgedehnt und bezieht sich nicht nur auf die Elemente Tanz, Bild und Ton, sondern integriert den
gesamten Raum.
Presse
Es gibt keine Erwartung ohne Projektion, folgerichtig ist die Halle mit transparenten Flächen
ausgestattet, auf denen jeder Tänzer auch im Bild hyperrealistisch agiert. Der Lust an der Entdeckung bieten
sich viele Verlockungen in diesem raffiniert ausgeleuchtetem Raum. Zugleich gehört die Produktion zu den
konzentriertesten, die Pászthy in den letzten Jahren entworfen hat. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)
Großartig, wie die Gesamtwirkung von Bühne, Sound, Licht und Tanz das Publikum in eine Traum-
und Fantasieweltholt und mit choreographisch eindringlichen Bildern den Blick auf sonst Verborgenes werfen lässt.
TIME4 ist einleises Stück, auch wenn es darin oft genug rau zugeht. (Klaus Keil, Akt Theaterzeitung)

en_us time4

Part 2 of the trilogy „tanzSTOPP“
Duration: 60 minutes, 7 travellers, stage size: variable
After the first part of the trilogy (timeGAPS, 2012) focussed on daydreams, TIME4 deals with
aspects of expectancy or a possible future.
A characteristic feature of our time is the desire for more and the constant restlessness of people.
We are longing for beeing far and once, we reached at the desired spot, the virtual world moves
us somewhere else again. What forces us? Expectation? Longing, speculation, desires, or just
plain duties?
My body as a machine, my body that fantasizes. What are the border areas in which our
“bodymachine” escapes from operating and moves apart into indeterminated spaces?
The audience is part of the performance. In confrontation between perception of different
aspects of expectation and uncommon perspectives, the auditorium dissolves in the classical
sense. At TIME4 choreography is extended to the entire installation and refers no longer
only to the elements of dance, sound and image, but integrates the entire space as well.
press:
This danceinstallation offers pure dance, one can never foresee the complex development,
convincing by a discreetly created intensity and a conceptual density.“
(Thomas Linden /
Kölnische Rundschau / 09/11/2013)
… Fabulous, how the whole atmosphere of stage, sound, light and dance drives the audience
into a dream- and fantasy world. and choreographicaly forceful images that open the eyes
towards aspects that are otherwise hidden …. Even if the highly complex issue, however,
bucks, Ilona Pászthy ventures the view from the emotional facet. Thus, for the mostly
inexplicable she creates strong choreographical images – including the astrounding f
inal scene … „(Klaus Keil / Akt 48 December `13)
Stückentwicklung:
Ilona Pászthy, in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen
Leitung/Choreographie:
Ilona Pászthy
Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dr. Bettina Bläsing
Tanz:
Jelena Pietjou, Arthur Schopa, Raisa Kröger
Dramaturgie:
Judith Ouwens
Musik: Zsolt Varga
Bühne: miegL
Technik: Gerd Weidig
Videoinstallation:
Florian Egermann, Gonzalo R. Rodriguez
PR/Management:
Jessica Otten / transmission
Gefördert durch: Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Stadt Köln,
Kunststiftung NRW, IP Tanz wird gefördert durch die RheinEnergie Stiftung Kultur. Kooperationspartner:
Barnes Crossing, Kulturbüro Krefeld/Fabrik Heede

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